Sie fragen sich, wie langlebig ein Gartenhaus aus dem modernen Material WPC sein kann? Die Gartenhausfabrik gibt jetzt sogar 25 Jahre Garantie auf die WPC-Profile und -Paneele! Dieser Ratgeber zeigt, was diese Garantie genau umfasst, wo ihre Grenzen liegen und warum das Material für eine derart lange Haltbarkeit geeignet ist, obwohl ein Gartenhaus aus WPC doch nahezu (!) wartungsfrei ist.
Inhaltsverzeichnis
- 25 Jahre Garantie auf WPC-Profile und -Paneele
- Was die 5-Jahres-Garantie zusätzlich abdeckt
- Warum WPC diese lange Garantiezeit überhaupt möglich macht
- WPC oder Holz: Unterschiede bei Garantie und Pflegeaufwand
- Welche Rolle das Fundament für den Garantieanspruch spielt
- Was die Garantie nicht abdeckt und warum das sinnvoll ist
- So melden Sie einen Garantiefall bei Ihrem WPC-Gartenhaus
- Pflege-Tipps, die die Lebensdauer zusätzlich sichern
25 Jahre Garantie auf WPC-Profile und -Paneele
Das ist neu: Die Gartenhausfabrik gewährt auf alle WPC-Profile und WPC-Paneele ihrer WPC-Gartenhäuser eine Garantie von 25 Jahren ab Kaufdatum. Damit ist der tragende und optisch prägende Werkstoff des Hauses – die Wand- und Verkleidungselemente aus Wood-Plastic-Composite (Holz-Kunststoff-Verbundmaterial) – über einen außergewöhnlich langen Zeitraum gegen Material- und Herstellungsfehler abgesichert.
Konkret bedeutet das: Sind WPC-Profile oder -Paneele nachweislich aufgrund fehlerhafter Bauart oder mangelhafter Ausführung unbrauchbar oder in ihrer Brauchbarkeit erheblich beeinträchtigt, werden sie innerhalb dieser Frist kostenlos ersetzt. Diese Zusage bezieht sich ausschließlich auf das WPC-Material selbst, nicht auf das gesamte Bauwerk. Alle Bauteile aus anderen Materialien bekommen die branchenübliche 5-Jahresgarantie.

Was die 5-Jahres-Garantie zusätzlich abdeckt
Für alle Gartenhäuser im Sortiment gibt die Gartenhausfabrik eine Garantie von 5 Jahren, was den allgemein üblichen Bedingungen in der Brance entspricht. Für ein Gartenhaus aus WPC bedeutet das, dass alles außer den WPC-Elementen von dieser Garantie umfasst wird: z.B. die Konstruktion und Verarbeitungsqualität insgesamt, sowie sämtliches Zubehör wie Schrauben, Dachmaterial, Fenster und Türen.
Diese Zweiteilung ist wichtig, damit die 25 Jahre aus dem vorherigen Kapitel nicht missverstanden werden: Ein WPC-Gartenhaus besteht aus mehreren Komponenten mit unterschiedlicher Garantielogik. Während das WPC-Material selbst über einen langen Zeitraum abgesichert ist, gelten für Verschleiß- und Funktionsteile wie Beschläge, Dacheindeckung oder Fensterelemente die üblichen fünf Jahre.

Warum WPC diese lange Garantiezeit überhaupt möglich macht
Nachdem klar ist, worauf sich die 25 Jahre beziehen, stellt sich die Frage, warum ausgerechnet WPC eine derart lange Garantiezeit rechtfertigt. Wood-Plastic-Composite vereint die Optik von Holz mit der Formstabilität und Witterungsbeständigkeit von Kunststoff. Das Material besteht aus einem Verbund von Holzfasern und Kunststoff, wodurch es deutlich widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit, Verrottung und Verformung ist als reines Holz.
Diese Materialeigenschaften erklären, warum die WPC-Profile und -Paneele eines Gartenhauses über Jahrzehnte formstabil bleiben können, ohne zu quellen, zu verziehen oder zu faulen. Genau diese Robustheit bildet die technische Grundlage dafür, dass die Gartenhausfabrik für diese Bauteile eine Garantie von 25 Jahren aussprechen kann.
WPC oder Holz: Unterschiede bei Garantie und Pflegeaufwand

Wer die Materialeigenschaften aus dem vorherigen Kapitel kennt, kann WPC besser im Vergleich zu klassischen Holz-Gartenhäusern einordnen. Holz benötigt regelmäßige Pflege durch Lasuren oder Farbanstriche, um Witterungseinflüsse abzuhalten, und ist ohne diese Behandlung anfälliger für Feuchtigkeitsschäden und Verrottung.
WPC-Gartenhäuser hingegen kommen ohne Streichen oder Lasieren aus, da der Kunststoffanteil im Material selbst vor Feuchtigkeit schützt. Dieser geringere Pflegeaufwand ist einer der Gründe, warum WPC-Bauteile über einen so langen Zeitraum garantiert werden können, während bei Holz-Gartenhäusern die Garantie stärker an eine fachgerechte, wiederkehrende Pflege gekoppelt ist.
Lesen Sie mehr dazu in unserem Ratgeber Gartenhaus aus Holz oder WPC?, in dem die Vor- und NAchteile beider Materialien ausführlich diskutiert werden.
Welche Rolle das Fundament für den Garantieanspruch spielt
Damit der Garantieanspruch auf die WPC-Teile überhaupt bestehen bleibt, kommt dem Fundament eine zentrale Rolle zu. Eine unsachgemäße Fundamenterstellung, eine fehlende Verankerung oder eine fehlerhafte Gründung sind ausdrücklich von der Garantie ausgeschlossen. Achten Sie also schon bei der Planung darauf, ein tragfähiges, ebenes und witterungsbeständiges Fundament für Ihr Gartenhaus aus WPC zu errichten und die vorgeschriebenen Abstände zu anderen Bauwerken oder Bewuchs einzuhalten.
Warum ist das Fundament so wichtig für die Langlebigkeit eines Gartenhauses (nicht nur) aus WPC? Ganz einfach: Das Fundament sorgt für eine stabile, ebene Standfläche, auf der das Gartenhaus ohne einseitigen Druck steht. Fehlt diese Basis, kann sich der Rahmen mit der Zeit verziehen, sodass Türen und Fenster nicht mehr passgenau schließen und die Lebensdauer der Konstruktion sinkt.

Ein zweiter Grund betrifft den Untergrund selbst: Regen kann den Boden großflächig durchfeuchten, wodurch er absackt, während gefrierende Erde im Winter den Boden wieder anhebt. Ein fachgerecht angelegtes Fundament federt diese Bewegungen ab und hält das Gartenhaus dauerhaft eben und im Lot.
Was die Garantie nicht abdeckt und warum das sinnvoll ist
Neben Fundamentfehlern nennt die Gartenhausfabrik eine Reihe weiterer Ausschlüsse, die zeigen, dass die Garantie gezielt Material- und Herstellungsfehler abdeckt, nicht aber die normale Alterung des Materials.
- Transportschäden, die nicht unmittelbar auf dem Lieferschein vermerkt wurden
- Unsachgemäße Behandlung während und nach der Montage sowie selbstverschuldete Kratzer und Wartungsfehler
- Materialveränderungen durch UV-Strahlung, etwa Ausbleichung oder Fleckenbildung
- Schäden durch Umweltbedingungen wie Luftverschmutzung, Schimmel oder Mehltau
- Normale Verwitterung durch Sonneneinstrahlung und Wettereinflüsse
- Einsatz aggressiver oder scheuernder Reinigungsmittel, Streusalz oder Düngemittel
- Verschleißteile wie Zylinderschlösser
- Schäden durch extreme Wetterbedingungen ab Windstärke 7 oder Naturkatastrophen
- Bauseitige Veränderungen am Haus sowie Nichtbeachtung der Pflegehinweise
- Gewerbliche Nutzung oder ein Weiterverkauf nach Demontage
Diese Abgrenzung sorgt dafür, dass die 25-jährige Garantie auf echte Fabrikationsfehler zielt und keine falschen Erwartungen an eine wartungsfreie Ewigkeit weckt. Lesen Sie die Bestimmungen nach im Originaltext zu den Garantiebestimmungen WPC Gartenhäuser im Shop der Gartenhausfabrik.de!
Pflege-Tipps, die die Lebensdauer zusätzlich sichern
Da die Garantiebestimmungen Schäden durch Nichtbeachtung der Pflegehinweise ausdrücklich ausschließen, lohnt sich ein Blick auf die einfache Pflege, mit der sich die tatsächliche Nutzungsdauer eines WPC-Gartenhauses über die reine Garantiezeit hinaus verlängern lässt. WPC benötigt zwar keine Lasur und keinen Anstrich, profitiert aber von einer regelmäßigen Reinigung mit klarem Wasser und milden, nicht scheuernden Reinigungsmitteln.
Aggressive Chemikalien, Streusalz oder Düngemittel sollten von den WPC-Flächen fernhalten bleiben, da sie laut Garantiebestimmungen zu Ausschlüssen führen können. Wer zudem auf ein passendes Fundament, ausreichende Abstände zu Bewuchs und eine zeitnahe Dokumentation von Transportschäden achtet, schöpft die Formstabilität und Witterungsbeständigkeit des Materials optimal aus – und damit auch die 25 Jahre Garantie, die die Gartenhausfabrik auf die WPC-Profile und -Paneele gewährt.
Lesen Sie alles über die wenigen Pflegemaßnahmen, die ein WPC Gartenhaus benötigt in unserem Ratgeber: WPC-Gartenhaus pflegen: Was wirklich nötig ist und was Sie sich sparen können.
