Das Gartenhaus planen

Gartenhausmodelle

Sie planen ein neues Gartenhaus und stehen vor der Wahl zwischen unzähligen Varianten? Das passende Modell zu finden, ist nicht immer einfach. Auch müssen viele andere Aspekte bedacht werden: Materialien und Fundament,  Baugenehmigung,  Logistik des Aufbaus und vieles mehr.  Dieser Ratgeber zeigt in 12 Schritten, wie der Traum vom neuen Gartenhaus Wirklichkeit wird.

Die Gartenhausplanung in 12 Schritten

  1. Die Nutzung: Wofür benötigen Sie das Gartenhaus?
  2. Wie groß soll das Gartenhaus sein? Terrasse, Anbau, Schlafboden?
  3. Das Material: Holz, Metall, Stein, Kunststoff?
  4. Das Gartenhaus aus Holz: Welche Wandstärke?
  5. Welche Dachform und Dacheindeckung?
  6. Ein Gartenhaus nach Maß?
  7. Wo soll das Gartenhaus stehen?
  8. Braucht es eine Baugenehmigung?
  9. Welches Fundament fürs Gartenhaus? Elektrik und Wasseranschluss?
  10. Gartenhausaufbau: DIY, Aufbauservice, Logistik?
  11. Der Gartenhausanstrich: Unauffällig oder Hingucker?
  12. Das Budget planen: Gesamtkosten ermitteln

1. Die Nutzung: Wofür benötigen Sie das Gartenhaus?

Hat man Gartenhäuser früher hauptsächlich als Gerätehäuser genutzt, sind die Anforderungen und Wünsche heute vielseitiger. Überlegen Sie, was in ihrem Gartenhaus alles möglich sein soll – am besten zusammen mit der Familie bzw. mit allen, die das Haus später nutzen sollen. Denken Sie dabei auch an Möglichkeiten, die evtl. erst die Zukunft betreffen.  Beim Fundamentbau  sollten die dafür nötigen Anschlüsse bereits berücksichtigt werden.

Die große Vielfalt aktueller Gartenhäuser ermöglicht die Erfüllung vieler Wünsche, zum Beispiel:

  • das Wohnzimmer im Grünen:  ein gemütlich eingerichteter Wohnraum, in den man sich zurück ziehen und den Alltag vergessen kann.  Auch bei weniger schönem Wetter den Blick in den Garten genießen, Lesen, Musik hören, ausspannen.
  • Freunde einladen, Familienfeste und Partys feiern: dafür braucht es genügend Platz, eventuell eine integrierte Terrasse oder ein Gartenhaus mit Anbau. Auch Sitzgelegenheiten, evtl. eine Küchenzeile oder ein Tresen für die Verköstigung können erforderlich sein.
  • Gästehaus:  ist das Gartenhaus für Übernachtungen geeignet, kann der Besuch dort bequem untergebracht werden. Größere Gartenhäuser und Ferienhäuser lassen sich zu diesem Zweck komfortabel einrichten. Entsprechend wandstarke und isolierverglaste Modelle sind mit einer Heizgelegenheit auch im Winter gut nutzbar.
  • Wellness und Saunieren:  moderne Saunahäuser gibt es in vielen Größen, auch mit Nebenraum für die Entspannung nach dem Saunagang.
  • Arbeit und Hobby: das Gartenhaus kann ruhiges Homeoffice sein, gut ausgestatteter Werk- und Hobbyraum, Künstler-Atelier und Ausstellungsraum für eine Sammelleidenschaft. Für manche Zwecke kommen auch Holzgaragen in Betracht, die z.B. auch als Werkstatt genutzt werden können.
  • Aufbewahrung: Nach wie vor dienen Gartenhäuser als Gerätehaus für Gartengerätschaften und Rasenmäher. Auch zur Einlagerung der Gartenmöbel und Überwinterung der Kübelpflanzen werden sie genutzt. Hat das Haus mehrere Räume, lassen sich verschiedene Bedürfnisse auch kombinieren.

2. Wie groß soll das Gartenhaus sein? Terrasse, Anbau, Schlafboden?

verschiedene Gartenhausmodelle

Ist die Nutzung des Gartenhauses geklärt, wissen Sie auch, wieviel Platz Sie benötigen. In unserem Shop können Sie alle Gartenhäuser nach Größe in Quadratmetern filtern: beginnend bei kleinen Versionen bis 5 m² in sechs Stufen bis zu großen Ferienhäusern mit über 30 m² Grundfläche.

Neben der Gesamtgröße kommen als weitere Anforderungen in Betracht:

  • Ein großer Raum oder besser zwei, evtl. mehrere Räume?
  • Brauchen Sie eine Terrasse bzw. einen Anbau, der die Terrasse besonders gut integriert?
  • Einige Modelle bieten dank ihrer Höhe einen Schlafboden als zweite Ebene – erwünscht?

Auch die Belichtung des Gartenhauses spielt für die „gefühlte Größe“ eine Rolle.  Große, bodentiefe Fenster, womöglich an mehreren Seiten (wie etwa bei sehr modernen und Lounge-Gartenhäusern) vermitteln den Eindruck größerer Weite als kleine Fenster oder nur eine verglaste Tür. Auch bei den klassischen Gartenhausmodellen finden sich viele Versionen mit großen Fenstern, aber auch solche, die mit weniger Fensterfläche auskommen.

3. Das Material: Holz, Metall, Stein, Kunststoff?

Zwar sind die meisten Gartenhäuser aus Holz, doch grundsätzlich sind auch andere Materialien möglich:

  • Stein:  ein klassisch gemauertes Gartenhaus hat durchaus Charme und ist nahezu unverwüstlich. Es ist pflegeleicht und benötigt nur selten einen neuen Anstrich. Dass es davon nicht viele gibt, liegt an den Nachteilen: Planung und Bau sind langwieriger, kostenintensiver und kaum noch flexibel bzw. veränderbar. Das Steinhaus selber zu bauen ist deutlich anspruchsvoller als ein Holzgartenhaus zu errichten, das als Bausatz geliefert wird.
  • Metall:   Aluminium oder Stahlblech ist ebenfalls sehr pflegeleicht. Es kommt bei kleinen Gerätehäusern und Gartenschränken zum Einsatz. Für Wohnzwecke ist es zu ungemütlich, im Sommer zu heiß, im Winter zu kalt.
  • Kunststoff:  Auch moderne Kunststoffe  werden für funktionale Gerätehäuser und Gartenschränke genutzt.  Für kleine Größen und Aufbewahrungszwecke ist das Material durchaus geeignet, sehr witterungsbeständig und stabil.

Aber zurück zum Holz, das mit seiner Vielseitigkeit zweifellos das Optimum moderner Gartenhausarchitektur darstellt. Seine Vorteile sind nicht zu toppen:

  • Holz ist ein natürliches, nachwachsendes Material, ein ökologischer Baustoff, gewonnen aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern.
  • Das Raumklima in einem Holzhaus ist äußerst angenehm und gesund. Insbesondere Allergiker wissen zu schätzen, dass im Holz bisher keinerlei Allergene gefunden werden konnten.
  • Ein Holzhaus ist leicht zu erbauen, insbesondere wenn es im Bausatz mit Montagematerialien und Aufbauplan geliefert wird.
  • Holz ist flexibel, ein Gartenhaus lässt sich leicht verändern, mit individuellen Ein- und Ausbauten versehen.
  • Aus gutem Holz, richtig imprägniert und mit einem guten Anstrich versehen ist auch ein Gartenhaus aus Holz sehr langlebig – voraus gesetzt, der Anstrich wird in gewissen Abständen erneuert, denn das Holz ist ein Naturmaterial, das „lebt“.

Dass ein Holzhaus gelegentlich neu gestrichen werden muss, kann man als Nachteil ansehen. Aber auch als Gelegenheit, kreativ zu werden und dem Gartenhaus immer mal wieder eine frische Optik zu verleihen.

4. Das Gartenhaus aus Holz: Welche Wandstärke?

Gartenhaus planen: Wandstärken für Gartenhäuser

Gartenhäuser aus Holz werden in unterschiedlichen Wandstärken angeboten. Grundsätzlich ist ein Holzhaus umso stabiler, je dicker die Wände sind.  Welche Wandstärke für Ihr Gartenhaus nötig ist, richtet sich jedoch vor allem nach der geplanten Nutzung:

  • 28 mm:  Für Gerätehäuser und kleine Gartenhäuser reicht diese Wandstärke gut aus. In Baumärkten werden auch geringere Wandstärken angeboten, die jedoch deutlich weniger stabil stehen. In einem 28-Millimeter-wandstarken Gartenhaus können Sie im Sommer sogar übernachten, nicht aber in kühleren Jahreszeiten.
  • 40/44 mm:  die mittlere und meistgekaufte Wandstärke. Unzählige Modelle in allen Größen stehen zur Wahl. Diese Häuser bieten hohe Stabilität und eignen sich – mit einem kleinen Frostwächter – zum frostfreien Überwintern z.B. der Kübelpflanzen.  Da die Wärme z.B. eines Heizradiators nicht so schnell entweicht, können Sie darin auch in der Übergangszeit übernachten.
  • 70 und 92 mm:   Diese Wandstärken erfüllen höchste Anforderungen, schützen sehr gut vor Aufheizung im Sommer und halten die Heizwärme im Winter.  Diese Garten- und Ferienhäuser sind rund ums Jahr fürs Wohnen und Übernachten nutzbar und somit die perfekten Gästehäuser.  Auch Saunahäuser werden mit 70 mm Wandstärke gefertigt.

In unserem Shop können Sie die angebotenen Gartenhäuser bequem nach Wandstärken filtern.

5. Welche Dachform und Dacheindeckung?

Kaum etwas bestimmt den Charakter eines Gartenhauses so sehr wie die Dachform. Wenn die Entscheidung für die eine oder andere Form nicht schon gefallen ist, empfehlen sich ein paar Vorüberlegungen:

  • Soll das Gartenhaus ein „Hingucker“ werden oder sich eher unauffällig in die Landschaft einfügen?
  • Ist eine supermoderne Optik gewünscht oder ein eher klassisches Erscheinungsbild?
  • Soll das Dach des Gartenhauses der Dachform des Wohnhauses oder umgebender Gebäude entsprechen?
  • Gibt es funktionale Wünsche? Wollen Sie sich z.B. die Option einer Dachbegrünung offen halten?
  • Legen Sie Wert auf einen hohen Innenraum, bzw. viel Freiraum bis zur Decke?

Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, dürfte die Wahl der Dachform leicht fallen. Folgende sechs Dachvarianten sind bei Gartenhäusern hauptsächlich üblich:
6 Dachformen

  • Das Flachdach ist die einfachste Dachform, jedoch ist es nicht wirklich ganz eben. Damit das Regenwasser gut abfließt, haben auch Flachdächer ein minimales Gefälle (ca. 2 bis 2,9%), das jedoch optisch nicht auffällt.  Rein funktionale Gerätehäuser, aber auch sehr moderne Gartenhäuser mit bodentiefen Fenstern haben häufig Flachdächer.
  • Das Pultdach unterscheidet sich vom Flachdach durch ein deutlich größeres Gefälle. Es erinnert an die Form eines Rednerpults und spielt in der modernen Gartenhausarchitektur ebenfalls eine zunehmende Rolle.
  • Das Stufendach wird auch Doppelpultdach genannt, da es aus zwei Pultdächern besteht, die in der Höhe
    gegeneinander versetzt sind. Die so entstehende „Stufe“ wird oft für zusätzliche Fenster genutzt, die den Innenraum besonders gut belichten.  Eine genialie Konstruktion mit Hingucker-Qualitäten!
  • Das Satteldach  bzw. Giebeldach ist eine Dachform, die  Gartenhäuser im klassisch-traditionellen Stil ebenso wie moderne Modelle ziert.  Zwei schräge Dächer treffen am Dachfirst aufeinander, was – je nach Dachneigung – einen hohen Innenraum ergibt. Zusätzliche Fenster im Giebel oder sogar eine zweite Ebene (Schlafboden) sind mögliche Varianten.
  • Das Spitzdach, auch Zeltdach genannt, ist bei Gartenhäusern mit quadratischem oder 5-Eck-Grundriss häufig.  Vier (manchmal auch mehr) Dachflächen treffen im Firstpunkt an der Spitze zusammen. Durch seine Form wirkt es besonders harmonisch.
  • Das Walmdach hat im Unterschied zum Satteldach auch auf der Giebelseite Dachflächen. Das Gefälle ist meist deutlich geringer als beim Satteldach. Daher entsteht im Innenbereich mehr Raumhöhe, die jedoch nicht für eine zweite Ebene reicht.

Dank einer extra starken Dachkonstruktion sind alle Gartenhäuser der Gartenhausfabrik für höhere Schnee- und Windlastzonen geeignet – auch die Flachdächer!

Ist die Entscheidung für die Dachform gefallen, fehlt noch die zum Dach passende Dacheindeckung.

Dacheindeckungen

Für Flach- und Pultdächer empfehlen wir:

  • KSK-M Dachbahnen Sets: Die ohne Wärmezufuhr selbstklebende Dachbahn hat eine Oberschicht aus Aluminium und besonders hohe Klebkraft. Als Untergrund bzw. 1. Schicht wird  häufig Bitumen-Dachpappe (ebenfalls im Set erhältlich) genutzt.
  • EPDM-Dachfolie Sets: Hochwertige, 1,2 mm starke Folie, die als einlagige Eindeckung keine Unterbahn benötigt. Im Set mit den benötigten Flächen- und Kontaktklebern erhältlich.

Für alle anderen Dachformen:

  • Bitumen Dachpappe Sets:  Die Dachpappe mit spezieller Glasvlies Einlage ist als einfache Dacheindeckung geeignet, wird aber auch vielfach als Unterlage bei der Verlegung von Dachschindeln genutzt.
  • Bitumen Dachschindel Sets:  Attraktive Bitumenschindeln,  rechteckig oder in Biberschwanzform, wahlweise in den Farben Anthrazit, Rot oder Grün.

Alle Dacheindeckungen sind als Zubehör zu unseren Gartenhäusern bestellbar.

Option: Statik Service nach deutscher Norm

Sollten Sie individuelle Ausbauten planen (z.B. schwere Dachpfannen, Dachbegrünung o.ä.) können wir für fast alle unsere Gartenhäuser Statik-Berechnungen liefern. Hierfür berechnen wir – abhängig von Größe und Ausführung des jeweiligen Gartenhauses –  eine einmalige Kostenpauschale. Bitte erfragen Sie die Kosten für die gewünschte Statik-Berechnung direkt bei unserem Serviceteam. Die Erstellung einer Statik-Berechnung dauert ca. 3-4 Wochen. Unsere Statik-Berechnungen werden von einem in Deutschland zugelassenen Statiker erstellt und sind daher nur für Deutschland zugelassen.

6. Ein Gartenhaus nach Maß?

Sie haben kein Gartenhaus gefunden, das voll und ganz Ihren Wünschen entspricht?  Sprechen Sie uns an, wir fertigen Ihr individuelles Modell ganz nach Ihren Vorstellungen. Das gilt für alle Gartenhäuser, aber auch für Saunahäuser und Holzgaragen, denn die Maßanfertigung nach Kundenwunsch ist unser Spezialgebiet.

Gartenhaus planen: Gartenhaus nach Maß

Häufig ist es auch so, dass ein Gartenhausmodell im Prinzip gefällt, aber etwas ist zu viel oder zu wenig. Sie wünschen eine andere Wandstärke, Türoptik oder eine andere Dachform? Alles kein Problem ! Wir planen gemeinsam mit Ihnen zusammen Ihr Wunschgartenhaus.

Auf unserer Seite „Gartenhaus nach Maß“ können Sie uns sämtliche Anforderungen, z.B. die genauen Maße, gewünschte Wandstärke, Fenster und Dachform mitteilen und sich ein Video zum Ablauf anschauen. Auch das Hochladen von Skizzen ist möglich.

Gerne können Sie uns aber auch anrufen und sich beraten lassen:
Unsere kostenfreie Fachberatung (030 233 267 170) erreichen Sie Montags bis Freitags von 9:00 bis 18:00 Uhr und Samstags  von 9:00 bis 13:00 Uhr.

7. Wo soll das Gartenhaus stehen?

Der richtige Standort für das Gartenhaus ist zuvorderst eine Platzfrage und ergibt sich oft „wie von selbst“, insbesondere in kleinen Gärten.  Ist das Grundstück bzw. der Garten größer, helfen folgende Kriterien bei der Wahl des Standorts:

  • Himmelsrichtung:   bei Gerätehäusern unwichtig, aber wenn Sie eine Terrasse am Gartenhaus planen, spielt es eine Rolle, zu welchen Tageszeiten Sie lieber im Schatten bzw. in der Sonne sitzen. Als optimal gilt die nordöstliche Ecke: Die Sonne zieht Nachmittags von Süden nach Westen und so sitzt man auf einer zu ihr hin ausgerichteten Terrasse zur besten Gartenzeit nicht im Schatten.
  • Bodenbeschaffenheit:  da die meisten Gartenhäuser ein stabiles Fundament benötigen, sollte der Boden nicht weich oder gar matschig sein. Auch eine Hanglage ist prinzipiell möglich, bedeutet jedoch mehr Aufwand und Kosten für die nötige Terrassierung oder den Aufbau auf einer Konstruktion aus Stelzen.
  • Baumbestand:  stehen große Bäume mit ausladenden Ästen auf dem Grundstück?  Das Gartenhaus muss in der Höhe passen, ein Satteldach braucht z.B. mehr Freiraum nach oben als ein Flachdach.
  • Gartenteiche und andere Gewässer:  ein Gartenhaus nahe am Wasser wirkt idyllisch, kann aber in winterkalten Gegenden Probleme machen. Wenn im Boden viel Wasser gefriert gibt es Bodenbewegungen, die das Haus destabilisieren, sogar verschieben können. Auch Überschwemmungen würden das Gartenhaus beschädigen. Drei Meter Abstand von Gewässern bis zum Bauplatz sollten es daher mindestens sein.
  • Grenze zum Nachbarn:  baurechtliche Bestimmungen der Länder erlauben das Aufstellen von Schuppen ohne Feuerstelle und Aufenthaltsraum bis zu einer Höhe von maximal drei und einer Länge von maximal neun Metern. Das „Wohnzimmer im Grünen“ mit Aufenthaltsraum muss drei Meter zur nachbarlichen Grundstücksgrenze einhalten.

8. Braucht es eine Baugenehmigung?

Ob Sie eine Baugenehmigung für Ihr Gartenhaus benötigen oder es genehmigungsfrei bzw. „verfahrensfrei“ errichten dürfen, hängt von Ihrem Wohnort ab, vom geplanten Standort, der Nutzungsart und auch von der Größe des Hauses. Auch für Gartenhäuser gilt das bundesweite Planungsrecht, die jeweiligen Bauordnungen der Länder, sowie die Bebauungspläne der Gemeinden und weitere kommunale Sonderregelungen. In unserem Ratgeber zur Baugenehmigung für das Gartenhaus finden Sie alles Wissenswerte einschließlich der genehmigungsfreien Hausgrößen in den einzelnen Bundesländern.

Wenn Sie weitere Fragen rund um das Thema Baugenehmigung haben oder einen günstigen Bauantragsservice in Anspruch nehmen möchten, können Sie uns gerne Ihre Anfrage über das Kontaktformular senden. Wir leiten sie an unseren externen Partner weiter und Sie erhalten umgehend Antwort auf Ihre Fragen.

9. Welches Fundament fürs Gartenhaus? Elektrik, Wasseranschluss?

Punkt- und Plattenfundament

Die meisten Gartenhäuser benötigen ein stabiles Fundament. Welche Ausnahmen es gibt und welcher Fundamenttyp für Ihr Gartenhaus passt, lesen Sie in unserem ausführlichen Ratgeber „Welches Fundament fürs Gartenhaus?“.  Beim Bau des Fundaments spielt die vorgesehene Nutzung eine große Rolle, denn von ihr hängt ab, welche Zuleitungen und Anschlüsse integriert werden müssen.

Überlegen Sie also, ob Sie jetzt oder später

  • Elektrik für Musik, TV, Küchengeräte,
  • vielleicht einen Wasseranschluss (mit Abwasserrohren oder ohne),
  • und evtl. einen Anschluss ans Internet benötigen.

10. Gartenhausaufbau: DIY, Aufbauservice, Logistik?

Die Gartenhäuser, Sauna- und Gerätehäuser der Gartenhausfabrik werden in einem großen Packstück geliefert und von der Spedition mit Hilfe eines Gabelstaplers an der Bordsteinkante abgelegt.

Die Spedition wird Sie nach erfolgter Bestellung telefonisch kontaktieren und Ihnen einen genauen Liefertermin mitteilen. Die Zufahrt muss für einen größeren LKW (38 t) befahrbar sein. Ob Ihre Straße für eine Zufahrt des LKWs geeignet ist, können Sie beim zuständigen Straßenbauamt erfragen. Die Anlieferung ist kostenlos.

Das Fundament sollte bereits vorab fertig gestellt sein.  Den für die Fundamentplanung erforderlichen Grundriss können Sie zu jedem Modell im Shop einsehen bzw. von uns anfordern.

Jedes Gartenhaus wird mit einer ausführlichen Montageanleitung zum Selbstaufbau mitgeliefert. Nutzen Sie zusätzlich bei Fragen während des Aufbaus unsere kompetente und kostenlose telefonische Montagehilfe. Ihnen steht ein extra für Sie geschulter Monteur bei Fragen während oder auch nach der Montage kostenlos telefonisch zur Verfügung.

Für den Aufbau benötigen Sie Platz zum übersichtlichen Auslegen der Blockbohlen, die nicht mit Feuchtigkeit in Berührung kommen sollten. Unterlegböcke und Planen sollten bereit stehen. Beim Aufbau per Do it Yourself sollte eine zweite Person als Helfer hinzugezogen werden, wenn das Gartenhaus nicht nur ein kleiner Schuppen ist.

Der Montageservice der Gartenhausfabrik: Zuverlässig, fachgerecht und professionell.

Sie haben nicht das passende Werkzeug oder keine Zeit das Gartenhaus, das Saunahaus oder die Holzgarage selber aufzubauen? Wir bieten Ihnen die komplette Montage aus einer Hand. Sie wählen Ihr Wunschprodukt und das passende Zubehör aus, buchen die Montageleistung ganz einfach dazu und überlassen uns den Aufbau. Mit unseren hauseigenen Monteuren bieten wir deutschlandweit eine günstige Montage zum Festpreis an.

Unsere speziell geschulten Montageteams kennen unsere Produkte bis zur kleinsten Schraube und jeder Handgriff sitzt perfekt. So garantieren wir einen schnellen und fachmännischen Aufbau Ihres Wunschproduktes. Mit über 2000 Montagen pro Jahr sind unsere Montageteams richtig kompetent.

Ihre Vorteile bei einer Montage durch die Gartenhausfabrik :

  • Fachgerechter Aufbau
  • Alle Montageleistungen aus einer Hand
  • Günstiger Festpreis in ganz Deutschland
  • Individuelle Wünsche werden berücksichtigt
  • Gewährleistung und damit Sicherheit für Sie
  • Unkomplizierte Terminvereinbarung
  • Lohnkosten werden steuerlich begünstigt

11. Der Gartenhausanstrich: Unauffällig oder Hingucker?

Viele Gartenhäuser aus Holz werden naturbelassen geliefert.  Das Holz muss also zunächst gestrichen werden, um den Umwelteinflüssen Stand zu halten und seine Schönheit zu bewahren. Neben den praktischen Erfordernissen geht es aber auch um das Styling: Erst mit dem Anstrich bekommt das Gartenhaus seine ureigene Optik, die ganz nach dem persönlichen Geschmack gestaltet werden kann.

Gartenhaus planen: farbige Gartenhäuser

Dank der vielen verschiedenen Anstriche und Lasuren, die der Handel heute anbietet, sind der Fantasie keine Grenzen mehr gesetzt. Alles ist möglich, es gibt verschiedenste Trends: traditionelle Gestaltungen, moderne Outfits und poppige Hingucker, die alle Blicke auf sich ziehen.

Wie Sie Ihr neues Gartenhaus vor Verwitterung schützen und ihm mit Lasuren oder Lacken eine ansprechende Optik verleihen, erfahren Sie in unserem Ratgeber Das Gartenhaus streichen, Tipps für die Farbgestaltung inklusive.

12. Das Budget planen: Gesamtkosten ermitteln

Bei der Planung eines Gartenhauses empfiehlt es sich, die Gesamtkosten des Projekts vorab zu schätzen. Dabei sind alle Kosten von der Planung bis zur Einrichtung zu berücksichtigen. Hier eine Checkliste für die verschiedenen Kostenarten, die in Betracht kommen:

  • Das Gartenhaus selbst
  • Zubehör:  Dacheindeckung, Regenrinnen, Sturmwinkel, weiteres Zubehör?
  • Bauantragsservice?
  • Das Fundament: Materialkosten, Maschinenmiete oder Dienstleisterkosten
  • Anschlüsse: Kosten für Verkabelung und Steckdosen, Rohre, evtl. Fachelektriker (E-Heizung, Kochplatte etc.). falls nötig.
  • Falls Aufbauservice gewünscht, Kostenpauschale des Montageteams
  • Anstrich: Kosten für die Imprägnierung, Farben und Lasuren
  • Zusätzlicher Bodenbelag?
  • Einrichtung: Möbel, Regale, Aufhängesysteme, Geräte, Beleuchtung?
  • Heizung? Bei Kaminöfen auch Abnahme durch örtl. Schornsteifeger.

Natürlich fallen nicht bei jedem Projekt alle Kostenarten an.  Mit Eigenarbeit und Hilfe aus dem Freundeskreis lassen sich einige Posten einsparen bzw. minimieren.

Tipp: Sie benötigen Ihr Gartenhaus erst zu einem späteren Zeitpunkt, möchten es aber jetzt bestellen, um sich die aktuellen Konditionen zu sichern? Kein Problem, wir lagern Ihr Produkt kostenlos bis auf Abruf für Sie ein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Planung ihres Gartenhause haben, sprechen Sie uns gerne an: Per Kontaktformular oder über unsere kostenfreie Service-Hotline 030 233 267 170.